Blog

  • Zukunftskurs: Standorttreue statt Globalisierungskarawane

    Ein lokales Ereignis mit globaler Wirkung: In China springt ein Virus von einer Fledermaus auf einen Menschen – wenige Wochen später erkranken Abertausende auf dem ganzen Erdball. Regierungen sehen sich in der Sicherung der Bevölkerungsgesundheit völlig neuen Herausforderungen gegenüber, die europäischen Volkswirtschaften geraten in eine schwere Krise…

    Die Corona-Pandemie führt uns allen drastisch die Schattenseiten der Totalvernetzung, der Hypermobilität und maßloser Globalisierung vor Augen. Betroffen von der Verbreitung des Virus sind nicht einzelne Länder oder Völker – betroffen sind letztlich alle Menschen, egal ob wirtschaftlich oder gar gesundheitlich. Vor Jahrzehnten noch unvorstellbar: Die Kosten des postmodernen und grenzenlosen Austauschs von Leistungen, Menschen und Kapital werden angesichts der Corona-Pandemie in Frage gestellt.

    Erneut erleben wir im Zuge dieser Pandemie einen politischen Systemausfall: Euro- und Migrationskrise waren letztlich Prozesse ähnlicher Art und fanden die gleichen sowie verstärkenden Rahmenbedingungen vor, um rasch umfassend zu wirken.

    Bedingt durch behördliche Anordnungen im Zuge der Bekämpfung der Corona-Ausbreitung ist die europäische wie globale Wirtschaft binnen kürzester Zeit in eine schwere Krise geraten. Nicht zuletzt für viele kleine und mittelständische Unternehmen ist diese Krise innerhalb einer minimalen Zeitspanne zu einer konkret existenziellen Gefahr geworden.

    Im Maschinenbau gibt es für schaltkreisübergreifende Risikofälle mit Dominoeffekt ein Sicherheitssystem: den Optokoppler. Leiterplatten kommunizieren nicht direkt miteinander, sondern nur über Lichtsignale, welche der Optokoppler weitergibt. Es gibt keine direkte Verbindung, es gibt keinen gemeinsamen Anschluss, es gibt keine Ansteckungsgefahr – trotzdem sind alle Bestandteile des Systems miteinander verbunden. Wie Zahnräder, die ineinandergreifen, ohne sich zu berühren. Eine Lebensversicherung für das System, wenn die Nachbarplatine durchbrennt.

    Dieses Beispiel ist im aktuellen Zusammenhang von Bedeutung: Es geht nicht darum, sich vom globalen Handel zu verabschieden. Dieser schafft für die nationalen Gemeinschaften Wohlstand und dadurch soziale Sicherheit. Er ist einer der Motoren für technische Innovationen, die im Wettbewerb auch über Grenzen hinweg entstehen. Aber: Wir brauchen eine neue, realistische Basis für internationales ökonomisches Handeln. Diese Basis sind starke, unabhängige und freie Nationalstaaten, welche in der Lage sind, schnell zu Wohle ihrer Bevölkerung zu reagieren.

    Die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Krise wird irgendwann überstanden sein, aber zurzeit gibt es kaum ein Unternehmen, das hiervon nicht betroffen ist. In nicht wenigen Fällen ist diese Betroffenheit für Betrieb und Mitarbeiter existenziell: Die Gefahr, dass es zahlreiche Unternehmen – zumal solche aus dem KMU-Bereich – nach der Krise nicht mehr geben wird, ist real.

    Aus diesem Grund sind folgende Maßnahmen zur Liquiditätssicherung für kleine und mittelständische Unternehmen notwendig:

    • temporärer, zeitlich noch zu bestimmender Verzicht auf die Erhebung von Gewerbesteuern.
    • ein Tilgungsstopp von Investitionskrediten muss möglich gemacht werden.
    • Steuervorauszahlungen sind zu stunden.
    • fällige Steuerforderungen sind unmittelbar auszusetzen.
    • Anträge auf Kurzarbeit müssen schleunig bearbeitet werden.
    • die Stromsteuer ist abzuschaffen
    • Kleinunternehmen sollen einen Mietkostenzuschuss für einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten erhalten

    Und noch etwas lehrt uns die Krise im Zuge der Corona-Pandemie: Die Abwanderung wichtiger Industriezweige muss gestoppt werden. Dass die deutsche Pharmaindustrie nicht mehr in der Lage ist, selbst Impfstoffe herzustellen, weil die elementaren Komponenten ausschließlich in China produziert werden, unterstreicht auf geradezu brutale Weise, wie abhängig und erpressbar die vielgepriesene Globalisierung uns gemacht hat. Den Preis für diese Erpressbarkeit, die einer sträflich kurzsichtigen Wirtschaftspolitik geschuldet ist, drohen alle Bürger Deutschlands sowie unserer europäischen Nachbarstaaten zu zahlen. Hier ist ab sofort ein Umsteuern notwendig, ja geradezu lebensnotwendig.

    Ein wertvolles Beispiel dafür, der Globalisierungskarawane bewusst nicht zu folgen: Das Textilunternehmen „Trigema“ bekennt sich seit vielen Jahren und allen forcierten ökonomischen Trends zum Trotz konsequent zum Standort Deutschland. „Trigema“ konnte nur deshalb innerhalb kurzer Zeit die Produktion von Poloshirts auf Atemmasken umstellen. Von dieser Standorttreue sollten andere Unternehmen, aber auch die rahmenschaffende Wirtschaftspolitik endlich lernen.

    Martin Schiller

    stellv. Landessprecher der AfD NRW

  • Deutschland muss Griechenland unverzüglich beim Schutz der europäischen Außengrenzen unterstützen

    Die Situation an der griechisch-türkischen Grenze ist dramatisch. Tausende Migranten versuchen teils mit Gewalt nach Europa zu gelangen. Auch die europäische Grenzschutzagentur Frontex rechnet mit weiteren „Massenmigrationsströmen“. Die Bundesregierung muss jetzt handeln. Konkret bedeutet das:

    • Unterstützung Griechenlands, u. a. durch Entsendung der Bundespolizei im Rahmen von Frontex und Aufbau von grenznahen Aufnahmeeinrichtungen.
    • Vorkehrungen für einen effektiven Schutz der deutschen Grenzen.

    Der Deal mit Erdogan ist gescheitert. Erdogan versprach, Migranten in der Türkei zu behalten. Die EU hat ihm im Gegenzug Milliarden überwiesen. Besser wäre es gewesen, dieses Geld in konsequenten Grenzschutz, Schutz- und Transitzonen zu investieren. Die Bundesregierung hat aus 2015 nicht gelernt.

  • Nach Hanau: Höhepunkt des sittlichen und moralischen Verfalls der sogenannten „Regierungsverantwortlichen“

    Liebe Mitglieder und Sympathisanten unserer AfD in NRW,

    die schreckliche Bluttat eines psychisch gestörten Menschen in Hanau macht uns alle sehr betroffen.

    Die nicht nachlassende Instrumentalisierung dieses Verbrechens durch die eigentlichen „politisch Verantwortlichen“ als rassistische und rechtsextremistische Tat – die dann auch noch in unmittelbaren Zusammenhang mit dem Wirken der AfD gestellt wird – ist schockierend.

    Hier wird versucht, uns als demokratische Kräfte zu diskreditieren und uns mittelbar die Schuld für dieses Verbrechen zu unterstellen. Das ist ungeheuerlich und ein neuer trauriger Höhepunkt des sittlichen und moralischen Verfalls der sogenannten „Regierungsverantwortlichen“. Damit entlarven sich die Protagonisten der exekutiven Staatsmacht als unfähig, unser Land verantwortungsbewusst zu regieren.,

    In ihrem Unvermögen, das deutsche Volk und alle rechtmäßig in diesem Land lebenden Menschen fürsorglich zu schützen und ihren Wohlstand zu mehren, bekämpfen sie uns als ihren ausgemachten politischen Gegner mit allen ihnen zur Verfügung stehenden staatlichen Mitteln und ohne jegliches Gewissen.

    Das erzeugt bei vielen von uns Betroffenheit und Ohnmacht, erschüttert uns und lässt uns an unserem Land verzweifeln. Wir werden unsicher, ob unser wunderschönes deutsches Vaterland noch eine Zukunft in gesicherter Rechtsstaatlichkeit finden wird.

    Die Antwort lautet: „Ja“. Jetzt erst recht. Wir dürfen einen Moment in Betroffenheit verweilen. Aber dann müssen wir uns wieder auf unseren Mut besinnen und in die Zukunft schauen. Wir sind die demokratischen Kräfte und wir stehen für ein Leben in Frieden und Freiheit.

    Wir wollen Freude, Zuversicht und Hoffnung verspüren. Wir wollen das Erbe unserer Väter und Mütter ehren und unseren Kindern eine friedvolle Zukunft garantieren.

    Geben Sie nicht auf meine lieben Freunde!
    Ihr Landessprecher Rüdiger Lucassen

    „Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig.“ (Kurt Tucholsky, Die Weltbühne, Berlin 1931)

  • Alexander Wolf: Attacken auf Infostände sind immer Angriffe auf die Demokratie! 

    Berlin, 18. Februar 2020. Senatsantwort belegt: Angriffe auf Infostände nur bei der AfD

    Laut Senatsantwort auf eine AfD-Anfrage sind 2019 und Anfang 2020 bislang fünf Infostände der AfD angegriffen worden. Andere Parteien sind davon nicht betroffen, wobei die polizeiliche Statistik lückenhaft ist. (Drucksache 21/20068).

    Dazu erklärt Bundesvorstandsmitglied Dr. Alexander Wolf, Vorsitzender der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft:

    „Wo in der politischen Auseinandersetzung die Argumente fehlen, ist das Mittel der Gewalt nicht weit. Die AfD wird massiv im Wahlkampf behindert, ein freier Meinungsaustausch zwischen Partei und mündigen Bürgern ist häufig aufgrund der Antifa-Blockaden kaum möglich. Attacken auf unsere Infostände sind immer Angriffe auf die Demokratie. In Hamburg herrscht ein Demokratienotstand.“

     

    Der Beitrag Alexander Wolf: Attacken auf Infostände sind immer Angriffe auf die Demokratie!  erschien zuerst auf Alternative für Deutschland.

  • Jörg Meuthen: Der Rücktritt – erst Kramp-Karrenbauer, jetzt Merkel!

    Berlin, 10. Februar 2020. Zum heute angekündigten Rücktritt von Annegret Kramp-Karrenbauer als CDU-Parteivorsitzende und -Kanzlerkandidatin erklärt Bundessprecher Jörg Meuthen:

    „Der heute angekündigte Rückzug von Annegret Kramp-Karrenbauer vom Parteivorsitz und von der Kanzlerkandidatur ist die unmittelbare und richtige Folge ihres unglücklichen Agierens.

    Das eigentliche Problem der CDU ist damit jedoch in keiner Weise gelöst: Die Partei ist inhaltlich und personell komplett entkernt. Verantwortlich dafür ist die langjährige CDU-Parteichefin und Kanzlerin Angela Merkel. Ihr vollständiger politischer Rückzug ist unabdingbare Voraussetzung einer wirklichen Erneuerung der CDU. Darunter geht es nicht. Kommt es nicht sehr bald zu diesem Schritt, wird sich die Agonie der CDU noch beschleunigen.“

    Der Beitrag Jörg Meuthen: Der Rücktritt – erst Kramp-Karrenbauer, jetzt Merkel! erschien zuerst auf Alternative für Deutschland.

  • Alexander Wolf: Gesicht zeigen ist Grundvoraussetzung für Kommunikation

    Berlin, 3. Februar 2020. Bundesvorstandsmitglied Dr. Alexander Wolf, Vorsitzender der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, fordert ein Verschleierungsverbot im öffentlichen Raum:

    „Wir fordern ein allgemeines religiöses Verschleierungsverbot an allen staatlichen Bildungsstätten und öffentlichen Einrichtungen. Ein Verbot ist notwendig und nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs rechtmäßig, viele andere europäische Staaten machen es vor.

    Gesicht zeigen ist eine Grundvoraussetzung bei der Kommunikation. Die Vollverschleierung ist damit eine Totalverweigerung der sozialen Kommunikation und dadurch eine Provokation gegen unsere gesellschaftlichen Mindeststandards. Unsere Freiheit braucht ein gewisses Maß an Säkularisierung und nicht eine fortschreitende Islamisierung“, sagt Wolf.

    Das Hamburger Verwaltungsgericht hatte kürzlich entschieden, dass ein sechszehnjähriges Mädchen vollverschleiert in die Schule gehen darf.

    Der Beitrag Alexander Wolf: Gesicht zeigen ist Grundvoraussetzung für Kommunikation erschien zuerst auf Alternative für Deutschland.

  • Landesparteitag der AfD NRW in Marl

    Am vergangenen Samstag fand in Marl der Landesparteitag der AfD NRW statt. Auf der Tagesordnung standen die Neuwahlen der Bundeskonventsdelegierten und der Landesschiedsrichter, gleichzeitig wurden die satzungsrechtlichen Weichen für die Kommunalwahl und die Aufstellung der Kandidaten für die Stadträte und die Landschaftsverbände gestellt. Außerdem wurde die vom Landesvorstand beschlossene Amtsenthebung des Vorstands des Kreisverbands Herne satzungskonform durch den Parteitag mit großer Mehrheit bestätigt.

    Der Parteitag verlief konstruktiv und diszipliniert, wofür wir unseren Delegierten, Gästen, Mitgliedern und Helfern vielmals danken möchten.

    Die Medien waren zahlreich vertreten und haben über den Verlauf des Parteitages berichtet. Dabei fiel auf, dass überwiegend über die Inhalte des Parteitages mit seinen rund 540 Delegierten und ca. 70 Gästen berichtet wurde und weniger über die Demonstration von maximal 500 Gegnern der AfD. Das war in der Vergangenheit häufig genau umgekehrt. Trotz der unsäglichen und nicht entschuldbaren Entgleisung des WDR um die Jahreswende zu dem Thema „Umweltsau“, bewiesen die Delegierten Größe und schlossen den WDR trotz eines anderslautenden Antrages nicht aus.

    Wir stehen wie keine andere Partei für eine freiheitliche Gesellschaft und für die freie Meinungsäußerung. Das leben wir allen vor und das erwarten die Millionen von Wählern, die mit uns die derzeitigen „Regierungsverantwortlichen“ auf demokratischem Wege ablösen wollen, auch von uns!

    Rüdiger Lucassen
    Landessprecher

  • Alexander Gauland: FDP ist nach wie vor nichts weiter als ein konturloser Mehrheitsbeschaffer

    Berlin, 6. Januar 2020. Der Ehrenvorsitzende der AfD Alexander Gauland sieht die FDP als eine überflüssige Partei, deren Programmatik allein darin bestehe, sich als Koalitions-Partner anzubiedern:

    „Die FDP bangt offenbar verzweifelt um ihre politische Existenz. Das zeigt sich deutlich, wenn deren Chef, Christian Lindner, seine Partei auf dem Dreikönigstreffen nun schon als Fluchtweg für heimatlose Sozialdemokraten bewerben will. Den selbsternannten Liberalen droht aufgrund ihrer inhaltlichen Beliebigkeit der Abstieg in die politische Bedeutungslosigkeit. Um diese Entwicklung abzufangen, versucht die Parteiführung nun, die Konkursmasse der erodierenden ehemaligen Volksparteien einzusammeln. Durchschaubarer und vor allem unglaubwürdiger geht es kaum. Was der FDP fehlt, ist Verlässlichkeit. Eine Partei, die sich nur als konturloser Mehrheitsbeschaffer andient und sobald sie in Regierungsverantwortung ist, ausschließlich Klientel- und Lobbyinteressen bedient, brauchen die Wähler nicht. Wenn die FDP es nicht schafft, eine glaubwürdige und stringente Programmatik abseits des links-globalistischen Mainstreams zu entwickeln, wird sie den Verfall nicht aufhalten können. Da helfen dann auch keine Inszenierungen der Anbiederung, wie auf dem diesjährigen Dreikönigstreffen“, sagt Gauland.

    Der Beitrag Alexander Gauland: FDP ist nach wie vor nichts weiter als ein konturloser Mehrheitsbeschaffer erschien zuerst auf Alternative für Deutschland.

  • Neujahrsempfang 2020 im Historischen Rathaus Münster

    Am Freitag, den 07.02.2019 freut sich der AfD-Kreisverband Münster,in Zusammenarbeit mit dem Landesverband NRW, Sie zum Neujahrsempfang 2020 im Historischen Rathausfestsaal einladen zu dürfen.

    Als Ehrengast begrüßen wir unseren Parteisprecher Prof. Jörg Meuthen MdEP. Weitere Gäste sind der Sprecher des Landesverbandes NRW Rüdiger Lucassen MdB, Jörg Urnban, Sprecher des Landesverbandes Sachsen und die Bloggerin Naomi Seibt.

    Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr, Einlass ist ab 18:00 Uhr.

    Der Eintritt ist kostenlos.

    Es grüßt Sie herzlich ,

    Martin Schiller

    Sprecher Kreisverband Münster

    ANMELDUNG:

    •  

       

      Sollten Sie Mitglied der AfD Sein, bringen Sie bitte für den Einlass zur Veranstaltung Ihre Mitgliedskarte mit.
      Andernfalls erhalten Sie von uns in Kürze eine Eintrittskarte.

    jQuery(document).bind(‚gform_post_render‘, function(event, formId, currentPage){if(formId == 6) {} } );jQuery(document).bind(‚gform_post_conditional_logic‘, function(event, formId, fields, isInit){} ); jQuery(document).ready(function(){jQuery(document).trigger(‚gform_post_render‘, [6, 1]) } );

    Der Beitrag Neujahrsempfang 2020 im Historischen Rathaus Münster erschien zuerst auf AfD Kreis Münster.

  • Tino Chrupalla: Offener Brief an den WDR-Intendanten Tom Buhrow

    Berlin, 29. Dezember 2019
    —
    An den Westdeutschen Rundfunk
    Appellhofplatz 1
    z.Hd. Herrn Tom Buhrow
    50600 Köln
     
    Offener Brief
     
    Sehr geehrter Herr Buhrow,
    auch wenn Sie sich bereits per Facebook für das beschämende Video mit dem „Oma-Lied“ entschuldigt haben, bleiben doch viele Fragen offen, die jeder Gebührenzahler gern beantwortet hätte. Im Übrigen finanzieren wohl mehrheitlich jene Alten den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, die das vom WDR produzierte Video diffamiert.
    Ich möchte also dieses die Alten auf respektlose Art und Weise erniedrigende Video zum Anlass nehmen, Ihnen einen Katalog von Fragen zukommen zu lassen, wie ihn Ihre Kollegen tagtäglich bei ihren Recherchen verschicken. Als hochgeschätzter Journalist werden Sie sich sicherlich nicht weigern, mir und allen Gebührenzahlern diese Fragen zu beantworten, um die notwendige Transparenz in den Vorgang zu bringen.
     
    Meine Fragen:
    1. Mit welcher Motivation wurde das Video erstellt?
    2. Wer hatte die Idee zu dem Video und speziell zum Text? (Es reicht die Angabe der Redaktion)
    3. Wie viele Kontroll-Instanzen hat das Video durchlaufen, bevor es veröffentlicht wurde?
    4. Oder anders gefragt: Wie viele verantwortliche WDR-Mitarbeiter waren in den Vorgang eingebunden?
    5. Falls keine Verantwortlichen eingebunden waren: Warum nicht?
    6. Wie sichert der WDR gewöhnlich den verantwortlichen Umgang mit Eigenproduktionen, damit sich keine Fehler einschleichen?
    7. Wann ist Ihnen der skandalöse Inhalt des Videos bekannt geworden? Erst durch die öffentliche Kritik?
    8. Warum sind Sie nicht vorher informiert worden?
    9. Hätte nicht spätestens der veröffentlichenden Social-Media-Redaktion der altersrassistische Inhalt des Textes auffallen müssen?
    10. Wie kann es sein, dass dieser Altersrassismus von keinem Ihrer Redakteure erkannt wurde?
    11. Wie kann es sein, dass keinem Ihrer Redakteure der politisch-propagandistische Grundton des Videos auffiel?
    12. Oder bestand Einigkeit über das Ziel, ein politisch-propagandistisches Video zu veröffentlichen?
    13. Wie kann es sein, dass niemand erkannt hat, auf welche Art und Weise Kinder für politische Zwecke missbraucht werden?
    14. Oder bestand Einigkeit beim WDR darüber, mit einem Kinderchor ein solches Video zu erstellen?
    15. Zum Schluss noch eine ganz persönliche Frage: Finden Sie es nicht peinlich, Ihre Entschuldigung aus dem Krankenhaus zu senden, in dem Ihr Vater derzeit liegt?
    16. Welche Konsequenzen ziehen Sie aus alldem?
     
    Ich bitte Sie um baldige Beantwortung meiner Fragen, damit der Gebührenzahler sich ein umfassendes Bild machen kann. Sie werden verstehen, dass wir uns vorbehalten, den Vorgang auch parlamentarisch aufzuarbeiten.
     
    Mit freundlichen Grüßen und den besten Wünschen für das neue Jahr
    Tino Chrupalla
    Bundessprecher der Alternative für Deutschland

    Der Beitrag Tino Chrupalla: Offener Brief an den WDR-Intendanten Tom Buhrow erschien zuerst auf Alternative für Deutschland.